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Leichtbauhalle, Salzlager, Hangar oder eine Konstruktion, die in kein Raster passt: Ihre Anfrage geht direkt an den Fachbetrieb, der solche Projekte in Ihrem Bundesland umsetzt.

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Beschreiben Sie kurz Ihre Sonderhalle - Ihre Anfrage geht direkt an den Fachpartner für Ihr Bundesland. Sie erhalten eine unverbindliche erste Einschätzung mit Preisrahmen und möglichem Termin. Der Fachpartner meldet sich dafür telefonisch bei Ihnen.

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Einsatzbereiche

Wofür sich eine Sonderhalle eignet

Sonderhalle heißt: Die Anforderung kommt nicht aus dem Katalog. Das kann eine besondere Nutzung sein - Salzlager, Eishalle, Feuerwehrgerätehaus, Hangar -, eine ungewöhnliche Geometrie, ein Standort mit erhöhter Schnee- und Windlast oder eine bewusst andere Bauart wie die Leichtbauhalle. Solche Projekte werden nicht über eine Quadratmeterzahl kalkuliert, sondern über die Anforderung dahinter. Je genauer Sie Nutzung, Umgebungsbedingungen und Zeitrahmen beschreiben, desto belastbarer ist die erste Einschätzung. Für Kühlhallen, Reithallen, Sporthallen und landwirtschaftliche Hallen gibt es auf Hallenbau.de eigene Seiten - dort steht mehr im Detail.

Typische Projekte
  • Leichtbau- und Zelthallen als schnelle, temporäre oder saisonale Lösung
  • Eis- und Freizeithallen mit großer Spannweite und eigener Haustechnik
  • Halle für aggressive Medien - etwa Salz- oder Düngerlager - mit angepasstem Korrosionsschutz
  • Feuerwehrgerätehäuser, Bauhöfe, Hangars und Hallen mit ungewöhnlicher Geometrie oder Sonderstatik
Worauf es ankommt

Die drei Punkte, die bei einer Sonderhalle den Preis machen

01

Bauart: massiv oder Leichtbau

Eine Leichtbauhalle mit Stahlrahmen und Planenhülle steht in Wochen statt Monaten und kostet einen Bruchteil einer Stahlhalle - dafür ist sie ungedämmt, weniger dauerhaft und je nach Ausführung nur befristet genehmigungsfähig. Welche Bauart passt, entscheidet sich an Nutzungsdauer und Anforderung, nicht am Preis allein.

02

Medien, Korrosion & Dauerhaftigkeit

Salz, Dünger und Feuchte greifen eine Stahlkonstruktion unterschiedlich an - Verzinkung, Beschichtungssystem und Lüftung werden auf das gelagerte Medium ausgelegt. Der falsche Korrosionsschutz zeigt sich erst nach Jahren - und dann teuer.

03

Statik & Genehmigung

Große Spannweiten, Schnee- und Windlastzonen oder Böden mit geringer Tragfähigkeit führen zu einer eigenen statischen Betrachtung. Sondernutzungen ziehen zusätzliche Nachweise nach sich - Brandschutzkonzept, Immissionsschutz, teils Wasserrecht. Der Fachbetrieb klärt früh, welche Behörden beteiligt sind.

Was kostet eine Sonderhalle?

Für Sonderhallen gibt es bewusst keinen belastbaren Quadratmeterpreis - die Anforderung bestimmt den Preis, nicht die Fläche. Zur groben Einordnung: Eine Leichtbauhalle liegt deutlich unter den Richtwerten einer Stahlhalle, ein Feuerwehrgerätehaus mit Sozial- und Technikräumen oder eine Eishalle mit eigener Anlagentechnik um ein Vielfaches darüber. Sinnvoll ist deshalb der umgekehrte Weg: Nutzung, Standort und Rahmenbedingungen beschreiben - die Einschätzung kommt vom Fachbetrieb, der diese Bauart tatsächlich baut.

Richtwerte für eine erste Einordnung - keine Angebotspreise. Verbindlich ist allein das Angebot des Fachbetriebs für Ihr konkretes Projekt.

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Sonderhallen - Wissen

Häufige Fragen zum Hallenbau

Was zählt als Sonderhalle?

Alles, was sich nicht als Lager-, Produktions- oder Gewerbehalle abbilden lässt und auch keine der Sonderformen mit eigener Seite ist: Leichtbau- und Zelthallen, Salz- und Düngerlager, Eishallen, Feuerwehrgerätehäuser, Hangars sowie Hallen mit ungewöhnlicher Geometrie oder erhöhten Schnee-, Wind- und Bodenanforderungen. Für Kühlhallen, Reithallen, Sporthallen und landwirtschaftliche Hallen gibt es eigene Seiten.

Was kostet eine Leichtbauhalle im Vergleich zur Stahlhalle?

Deutlich weniger. Eine Leichtbauhalle aus Stahlrahmen mit Planen- oder Trapezblechhülle liegt als grober Richtwert bei einem Drittel bis der Hälfte einer vergleichbaren unbeheizten Stahlhalle. Der Unterschied liegt in Dauerhaftigkeit, Dämmung und Wiederverkaufswert - für eine Nutzung über Jahrzehnte ist die Stahlhalle in der Regel die wirtschaftlichere Entscheidung.

Braucht eine Leichtbauhalle eine Baugenehmigung?

In aller Regel ja. Auch fliegende oder temporäre Bauten sind genehmigungs- beziehungsweise anzeigepflichtig; je nach Landesbauordnung, Standzeit und Größe unterscheiden sich die Verfahren erheblich. Was in Ihrem Bundesland gilt, klärt der Fachbetrieb vor der Bestellung - nicht danach.

Dauert die Genehmigung bei Sonderbauten länger?

Häufig ja. Sonderbauten durchlaufen je nach Nutzung ein erweitertes Verfahren mit zusätzlichen Nachweisen - etwa einem Brandschutzkonzept oder immissionsschutzrechtlichen Auflagen. Der Fachbetrieb klärt zu Beginn, welche Behörden beteiligt sind, damit der Zeitplan realistisch bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen Traufhöhe und Firsthöhe?

Die Traufhöhe ist die Höhe an der Dachkante, wo Wand und Dach zusammentreffen; die Firsthöhe ist der höchste Punkt am Dachfirst. Für die nutzbare lichte Höhe im Inneren – etwa für Regale, Krane oder einfahrende Fahrzeuge – ist die Traufhöhe maßgeblich, nicht die Firsthöhe.

Wie tief muss das Fundament frostfrei gegründet werden?

Fundamente und Bodenplatte werden frostfrei gegründet, damit gefrierender Boden die Gründung nicht anhebt. In Deutschland gelten dafür in der Regel rund 80 cm Tiefe; der genaue Wert ergibt sich aus dem Bodengutachten und der örtlichen Frosteinwirkung.

Ab welcher Größe braucht eine Halle eine Brandwand?

Wie groß ein Brandabschnitt ohne trennende Brandwand sein darf, richtet sich nach der Muster-Industriebaurichtlinie und hängt von Geschossigkeit, Feuerwiderstand und Brandbekämpfung ab. Ohne besondere Maßnahmen liegt die zulässige Fläche im eingeschossigen Fall häufig im Bereich von rund 1.800 bis 3.000 m², mit automatischer Löschanlage (Sprinkler) deutlich höher. Verbindlich ist der Brandschutznachweis.

Braucht meine Halle eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA)?

Ab bestimmten Größen und Nutzungen verlangt der Brandschutz Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Sie führen im Brandfall Rauch ab und halten Flucht- und Angriffswege frei. Ob, wo und in welchem Umfang RWA nötig sind, legt der Brandschutznachweis für Ihr konkretes Vorhaben fest.

Was bedeutet EN 1090 und welche Ausführungsklasse braucht meine Halle?

EN 1090 ist die europäische Norm für die Ausführung tragender Stahlbauteile. Je nach Beanspruchung wird eine Ausführungsklasse von EXC1 bis EXC4 gefordert – für gewerbliche Hallen üblicherweise EXC2, bei höheren Anforderungen EXC3. Der ausführende Betrieb muss für die jeweilige Klasse zertifiziert sein und seine Bauteile entsprechend CE-kennzeichnen.

Kann ich eine Photovoltaikanlage auf das Hallendach setzen?

Ja. Eine PV-Anlage auf dem Hallendach ist baurechtlich meist verfahrensfrei, muss aber statisch berücksichtigt werden: Das zusätzliche Gewicht der Module und einer möglichen Aufständerung gehört in die Bemessung des Dachtragwerks. Am wirtschaftlichsten ist es, die Anlage schon beim Neubau einzuplanen.

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